Währungsinvestment

Devisen: Steueroasen - Steuerpardiese - Steuern sparen durch Niedrigststeuersaetze - Umtausch Wechselkurs Schwankung 2018

Der Wunsch Steuern zu sparen ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Steueroasen mit Niedrigststeuersätzen in Europa und Übersee erfreuen sich deshalb insbesondere bei großen Firmen und vermögenden Privatpersonen großer Beliebtheit.

Steueroasen in Europa

Das Steuerpardies par excellence ist Europa nach wie vor Liechtenstein. Zwar hat das Fürstentum im Zuge diverser Steuerhinterziehungsskandale 2011 ein neues Steuerrecht verabschiedet, aber mit einem einem Einheitssteuersatz von 10,6 Prozent ist der kleine Staat nach wie vor der Liebling der Investoren. Daran dürfte auch die jährliche Mindestertragssteuer in Höhe von 1200 Schweizer Franken kaum etwas ändern. Dem europäischen Raum zuzurechnen sind wohl auch die Steuerparadiese auf den Kanalinseln wie Jersey und Guernsey. Dort zahlen Privatpersonen nur einen einheitlichen Einkommenssteuersatz von 20 Prozent.
Unternehmensgewinne werden teilweise noch niedriger besteuert. Auf Guernsey beispielsweise ist es für die meisten dort eingetragenen Firmen möglich gegen jährlich zu zahlende Pauschalsteuer von 600 Britischen Pfund vollkommene Steuerbefreiung zu erlangen.

Steueroasen in Nordamerika und der Karibik

Auch wenn es dem Normalbürger kaum bekannt sein dürfte: Der Primus unter den Steueroasen in Nordamerika und der Karibik ist der US-Bundesstaat Delaware. Firmen und Privatpersonen die dort formal! ansässig sind, zahlen auf außerhalb von Delaware erwirtschaftete Gewinne überhaupt keine Steuern. Dies, verbunden mit US-amerikanischer Rechtssicherheit, macht Delaware zum bevorzugten Investitionsstandort. König unter den Steueroasen der Karibik dürften wohl die Cayman Inseln sein. Dieses britische Überseeterritorium verlangt von den meisten Residenten und Firmen überhaupt keine direkten Steuern. Nur die Tourismuswirtschaft unterliegt einer zehnprozentigen Ertragssteuer.

Steueroasen in Asien

Unter den Steueroasen in Asien ist insbesondere Singapur zu nennen. Hier greift lediglich ein 17,5- prozentige Ertragssteuersatz auf fast alle Gewinne. Finanztransaktionen kommen sogar in den Genuss eines nur 10-prozentigen Steuersatzes. Neben Singapur trumpft aber auch Hongkong mit extrem niedrigen Steuersätzen auf. Dort beträgt der Körperschaftsteuersatz, also der Steuersatz auf Firmengewinne, nur 16,5 Prozent und der Einkommenssteuersatz maximal! 15 Prozent. Für außerhalb Hongkongs erwirtschaftete Gewinne gilt teilweise sogar eine völlige Steuerbefreiung. Hongkong dürfte deshalb trotz seiner verstärkten Kooperation mit anderen Ländern bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung für ausländische Investoren attraktiv bleiben.

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