Währungsinvestment

Devisen: Schweizer Franken - Keine rosigen Aussichten für die Alpenrepublik - Umtausch Wechselkurs Schwankung 2018

Makroökonomische Situation der Schweiz:

Um die Aussichten der Schweizer Wirtschaft ist es nun wirklich nicht rosig bestellt. Mehr als 0,4 Prozent reales Wirtschaftswachstum sollte 2012 nach Expertenansicht nicht drinnen sein. Dies liegt insbesondere an der hohen
Abhängigkeit der Schweiz vom Rezessions gefährderten Euroraum im Hinblick auf Export und Tourismus.

Erschwerend kommt dabei hinzu, dass Schweizer Produkte und Dienstleistungen nicht gerade zu den billigsten gehören. Selbst EU-Bürger, die auf Waschmaschine und Sommerurlaub nicht verzichten wollen, dürften sich daher eher anderweitig orientieren. Unter Umständen könnte es deshalb für die Schweiz noch schlimmer kommen als erwartet und 2012 sogar eine Rezession eintreten.


Die wahrscheinliche Wertentwicklung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro:

Bis vor kurzem profitierte der Schweizer Franken noch von seiner Position als sichere Fluchtwährung gegenüber dem Euro. Seitdem die Schweizer Nationalbank aber aus Sorge um den Schweizer Export und den Schweizer Tourismus den Schweizer Franken weitgehend an den Euro gebunden hat, ist es auch damit vorbei. Ein extrem niedriges Leitzinsniveau von maximal 0,25 Prozent liefert zusätzlich wenig Anreize in der Schweiz zu investieren.

Auch für Aktienanleger lohnt sich eine Investition in Schweizer Aktien und somit den Schweizer Franken wohl kaum. Die Wirtschaftsaussichten sind 2012 schlecht, und in einem deflationären Preisumfeld, wie es momentan in der Schweiz herrscht, hat noch kein Aktienmarkt haussiert. Alles in allem sind Investoren wohl gut beraten sich anderswo als in der Schweiz umzuschauen. So glänzt etwa das wirtschaftlich kerngesunde Brasilien mit Zinssätzen jenseits der 10 Prozent und exzellenten, den Kurs der Brasilianischen Landeswährung befeuernden, Wachstumsaussichten. Unter den Schwellenländern vermag des Weiteren die Türkei mit ihrer unterbewerteten Türkischen Lira und ihren hohen Zinssätzen zu überzeugen. Wer Währungen von Industrieländern bevorzugt. kann auch gut auf die Währungen Australiens, Norwegens oder Kanadas zurückgreifen. Diese Länder verfügen 2012 über intakte Wirtschaftsaussichten, gesunde Staatshaushalte und -insbesondere im Falle Australiens- auch ein attraktives Zinsniveau.

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